Liebe und so’n Quatsch: Ein Backstage-Bericht

Am vergangenen Samstag haben wir unser Konzert bei einer kleinen“Aftershow-Party“ noch einmal Revue passieren lassen. Wir finden, „Liebe und so’n Quatsch“ war ein wunderbar verrücktes Konzert rund um die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Was wir erlebt haben, möchten wir euch hier zusammenfassen. Weitere Impressionen gibt es außerdem in der Bildergalerie! (Fotos: Joscha Wiener)

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Römerhalle Dieburg, Samstag 21. März 2015, 16.00 Uhr: Luftballons schweben durch den Raum, das Licht strahlt. Bühne, Stühle und Dekoration stehen, die Programmhefte liegen auf den Plätzen. Bereits am Freitag haben sich einige Chormitglieder zum Aufbau der Podeste und zum Dekorieren getroffen. Auch am Konzerttag bauen, kleben und gestalten zahlreiche helfende Hände und verwandeln die Römerhalle in eine festliche Location.

Um 16.05 Uhr erklingt der erste Ton. Der Soundcheck mit audiance beginnt mit den Klein-Ensembles, die sich schnell an Bühne, Mikrophone und Tontechnik gewöhnen müssen. Noch nie haben wir den Ausspruch „Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein“ so ernst gemeint ;-) Es ist jedes Mal wieder aufregend und neu. Um 17.00 Uhr kommt der ganze Chor dazu. Wir machen uns warm und singen uns ausgiebig ein. So ausgiebig, dass wir erst kurz vor Einlass den Saal verlassen.

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Die Umkleiden füllen sich mit Leben, Bretzeln, belegten Brötchen und Kuchen. Während in Garderobe Nummer 3 Stille herrscht, versammeln sich in Nummer 2 unsere Mädels, bewaffnet mit Schminke, Deo und Haarspray :-) Als Joscha uns im Keller der Römerhalle besucht, haben wir uns schon voller Vorfreude im Flur zusammen gefunden.

Der Zeiger wandert in Rekordgeschwindigkeit auf 19.55 Uhr: Schwitzige Hände, weiche Knie. Die restlichen freien Plätze füllen sich als Dirk ein letztes Mal einen Blick durch den Spalt der Tür wirft. Alle sind gespannt.

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Michael begrüßt unsere Gäste und überreicht einen Scheck von sensationellen 2.000 Euro an Thomas Seibert. Wir sind stolz auf unser tolles Spendenergebnis, das wir bei unserem Benefizkonzert PopHeart im November für die Heidrun-Seibert-Stiftung gemeinsam mit philSaitig erzielen konnten.

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Das Licht erlischt und es geht los. Mit großen Schritten betreten wir die Bühne. Alle Blicke richten sich auf Maren, die mit ruhiger Stimme ihr romantisches Gedicht vorträgt.

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Die ersten Töne von „When I fall in Love“ erklingen und alle Anspannung fällt von uns ab. Es macht unglaublich viel Spaß unser Programm zu präsentieren. Als das Publikum zum ersten Applaus ansetzt, wissen wir, dass sich alle Mühen, Proben und Vorbereitungen gelohnt haben. Auch „Nothing’s gonna change my Love for you“ und unser Mashup aus „Timber“ und „Counting Stars“ kommen bei den Zuhörern gut an.

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Als der Chor – vorbei an Antje, Ingrid, Doro und mir – die Bühne verlässt, schlagen unsere Herzen noch einmal höher. Wir singen unsere Version von Ganz Schön Feists „Gänseblümchen“ und freuen uns über ein lachendes Publikum.

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Wer ConFuego kennt, der weiß, dass wir bei unseren Veranstaltungen gerne mit Videos arbeiten und den Beamer als Stilelement nutzen. So auch bei „Liebe und so’n Quatsch“. In einzelnen Kapiteln erzählen wir durch Songs und Clips eine ungewöhnliche und doch alltägliche Liebesgeschichte. Auch mit unseren Stimmen versuchen wir die Atmosphäre der Songs zu vermitteln.

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Mit „Happy Ending“ von Mika besiegeln wir das Schicksal der beiden Figuren unserer Geschichte, woraufhin Dirk das Publikum in die Pause entlässt.

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„Auch wenn die Beziehung unseres Paars nicht so gut ausgegangen ist, bitte ich Sie, sich nicht gänzlich dem Alkohol hinzugeben.“, merkt er mit einem Augenzwinkern an.
Während die Zuschauer sich mit Joscha Wiener’s Blitzerbox vergnügen, machen wir uns in der Garderobe frisch und tauschen uns über den ersten Teil des Abends aus.

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Den Gästen scheint die Fotobox so gut zu gefallen, dass wir die Pause prompt um ein paar Minuten verlängern. Von der positiven Rückmeldung beflügelt, die bis zu uns in den Keller durchdringt, starten wir danach – in Reih‘ und Glied – in die zweite Hälfte des Konzerts. Let the Quatsch begin!

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Neben Dr. Mett. Lovegood und seiner verrückten „LMP-Methode“ präsentieren wir Gute-Laune-Hits wie „September“ von Earth, Wind and Fire und eine Jazz-Version von „In my Life“. Einen Kontrast dazu liefern wir unter anderem mit unserer a cappella-Version des düsteren Songs „Mein Herz brennt“ der Metal-Band Rammstein.

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Ein weiteres Highlight des Abends ist die Darbietung unseres Männer-Quintetts mit „Bindungsangst“ von Basta.

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Auch Dirk beweist sein sängerisches Können. Neben der musikalischen Leitung des Chores begeisterte er das Publikum mit seiner witzigen Interpretation des Chansons „Ja, Schatz!“. Unsere Antwort auf seinen Vortrag: „So soll es sein, so kann es bleiben.“

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Das Publikum ist begeistert und belohnt unsere Zugabe „Hallelujah“ mit schallendem Beifall. Für unsere musikalische und gestalterische Leistung ernten wir am Ende sogar Standing Ovations.

Es ist mittlerweile 22.45 Uhr. Nach dem Abbau mischen wir uns glücklich unter die Menge und machen das, was wir besonders gut können: Grimassen schneiden in Joschas Blitzerbox ☺ Mehr Quatsch gibt es HIER

 

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