C’EST LA VIE !

Knapp 1 1/2 Jahre haben wir eifrig geprobt und gemeinsam mit Dirk Schneider, unserem musikalischen Leiter, an 13 neuen Stücken gefeilt. Am letzten Samstag und Sonntag war es endlich soweit. Wir durften wieder auf der großen Bühne der Römerhalle stehen und unser neuestes Machwerk „C’est la vie“ präsentieren. Und auch diesmal können wir sagen: Ja, es hat sich voll und ganz gelohnt! Wir sind noch ganz hin und weg von all dem Lob, positiven Feedback und lieben Worten!
Fast 500 Zuschauer waren gekommen, um sich gemeinsam mit uns 33 aktiven Sängerinnen und Sängern auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu machen. Eine große Aufgabe, haben sich an dieser Frage schließlich zahlreiche Philosophen, Forscher und Gelehrte die Zähne ausgebissen. Doch auch dieser Herausforderungen wollten wir uns mutig stellen.
Mutig waren in diesem Fall auch Maren Weber und Lukas Geißler, die der größten Frage der Menschheit auf ganz pragmatische Art und Weise auf die Schliche kommen wollten. Noch bevor das erste Stück erklungen war, fragten sie: „Siri, was ist der Sinn des Lebens?“ Doch unser iPhone-Orakel ist eben doch nur eine Maschine und so machten sich die beiden ihre ganze eigenen Gedanken zum (Un)sinn des Seins.
Danach öffnete sich der Vorhang und wir starteten unsere musikalische Reise „vor der eigenen Haustür“. Mit unseren silber-glitzernden Outfits und einer durchchoreographierten Version des Klassikers „Die Hesse komme“ (Rodgau Monotones) sorgten wir für einen strahlenden Konzertbeginn. – Auch für uns eine Premiere, neben dem Singen an Bewegungsabläufe denken zu müssen. Doch ich denke, gerade mit dem Coaching von Clemens Tewinkel im Hinterkopf, haben wir uns wacker geschlagen!Für eine weitere Überraschung sorgte die Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Michael Weber. Zunächst en français, dann im bekannten deutsch, leitete er in den Abend ein: „Wer im Vorfeld dachte, dass ihn ein französischer Abend mit Chansons erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. C’est la vie heißt bei uns: So ist das Leben oder Lebbe geht weider.“ – Genau so ist es!Eingeteilt in verschiedene Stufen des Lebenssinns, führten wir ConFuegos gemeinsam mit unserem Chorleiter Dirk durch unser 5-Jahre-Jubiläums-Konzert und machten Halt an Stationen wie „Freundschaft“, „Trauer“, „Freiheit“ und „Selbstüberwindung“. Auf diese Weise wurden alle Stücke in den passenden Kontext gesetzt und die Zuschauer durch die Musik sowie kreative Videos und Textbeiträge in die richtige Stimmung versetzt.Diesmal wurden hier auch die einzelnen Chormitglieder auf besondere Weise eingebunden: In unserem „Lieblingsmensch“-Clip etwa erzählten sie über ihre Liebsten und im Abspann über ihren ganz eigenen Sinn des Lebens. Lina Geißler verzauberte mit ihrer Version von „Stille Wasser sind attraktiv“ der berühmten Poetry-Slammerin Julia Engelmann und Dirk sorgte mit seinem Auftritt als Gedankenleser für viele Lacher und eine lockere Stimmung.Ein Märchen zum Sinn des Lebens trug unsere liebe Leah so überzeugend und selbstbewusst vor, dass nicht nur unser Publikum, sondern auch der ganze Chor Gänsehaut hatte. Chapeau vor dieser tollen Leistung!Auch zwei Kleinensembles, die aus den eigenen Reihen besetzt wurden, gaben wieder ihre Versionen zweier Songs zum Besten. Dabei begeisterten Lina Geißler, Ulrike Eckhardt, Lukas Geißler und Rolf Bayer die Zuhörer mit einer frisch-spritzigen Interpretation des Klassikers „Ein Freund, ein guter Freund“ (Comedian Harmonists).Julia Hartmann, Antje Weber, Matthias Anders und Bernd Reimann überzeugten mit einer berührenden Version des Grönemeyer-Hits „Der Weg“.Der ganze Chor hauchte auch in diesem Jahr vielen Hits neues Leben ein. Darunter u.a. „Make you feel my love“ (Bob Dylan), „Smells like teen spirit“ (Nirvana), „We found love“ (Rihanna) und „Take on me“ (a-ha). – Eine bunte Mischung, die beim Publikum sehr gut ankam.
Dass ohne die Gemeinschaft und die Menschlichkeit unser Leben keinen Sinn machen würde und wir uns nicht durch unsere Ängste leiten lassen sollten, thematisierten wir in unserer Darbietung des „Deutschlied“ (Oliver Gies – Maybebop).Wie im wahren Leben und nach bekannter ConFuego-Tradition, durften auch unsere Zuhörer wieder aktiv werden. Mit ein bisschen Selbstüberwindung wurde bei der beliebten Mitmachnummer – in diesem Jahr „Isn’t she lovely“ (Stevie Wonder) – der gesamte Saal eingebunden und ein gemeinschaftlicher Chorklang erzeugt. An dieser Stelle nochmal RESPEKT für den spontanen Einsatz. Da haben wir einige Naturtalente rausgehört. Falls also jemand Interesse hat, bei uns mitzumachen: HIER KLICKEN!Mit einer Sprachperformance, Party-Klängen und einem lauten Knall präsentierten wir unser Finale, das „90s Dance Medley“. Den Zuschauern wurde kurz vor Ende noch mal ordentlich eingeheizt und deutlich gemacht: Egal, welchen Sinn das Leben auch hat, wir sollten es gemeinsam feiern!Zugegeben, wir konnten zwar keine abschließende, präzise Antwort auf die eingangs gestellte Frage „WAS IST DER SINN DES LEBENS?“ bieten, dafür aber einen musikalisch und emotional mitreißenden und vielseitigen Abend bescheren. So vielfältig wie das Leben selbst. „Der Sinn des Lebens ist nicht, dass man ihn findet, sondern dass man ihn immer wieder sucht.“
Lasst Euch also nicht beirren. Sucht weiter, feiert und freut Euch – auch über die kleinen Dinge.

WIR DANKEN UNSEREM PUBLIKUM, DIE SO ZAHLREICH ZU UNSEREN BEIDEN KONZERTABENDEN ERSCHIENEN SIND! IHR SEID KLASSE!

Ihr fragt euch, woher wir diese wunderschönen Bilder haben? Alle Fotos wurden diesmal vom großartigen JURI LOOSE geknippst. MERCI!

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