Workshop #Bühnenpräsenz

Um immer wieder den Blick über den Tellerrand zu werfen, nutzen wir gerne die Gelegenheit, uns von verschiedenen Persönlichkeiten aus der Szene coachen lassen. Meistens handelt es sich dabei um Coachings, bei denen der Gesang im Vordergrund steht. Als Dirk uns jedoch vor einigen Monaten von seiner Idee erzählte, Clemens Tewinkel einzuladen, war für uns klar: Bühnenpräsenz? Das müssen wir unbedingt machen! Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir hatten riesigen Spaß, sodass die knapp 8 Stunden am Sonntag wie im Flug vergangen sind.

Ich glaube, die meisten von uns wussten im Vorfeld nicht so genau, was sie erwarten wird. Sicher haben wir uns als Chor schon oft Gedanken zum Thema Bühnenpräsenz gemacht. Wie stehe ich da? Wie schaue ich? Wie sehr soll ich mich bewegen? Tanzen – ja oder nein? All das sind Aspekte, die wir natürlich auch mit Dirk in der alltäglichen Probenarbeit behandeln. Oftmals fehlt jedoch die Zeit, sich neben all den musikalischen Aspekten und dem Auswendiglernen der Songs ganz intensiv mit dem Thema Auftrittskills zu beschäftigen. 

Nach dem Workshop können wir sagen, dass wir nun als ein Ensemble agieren. Wir können von nun an daran weiterarbeiten, Gefühle mit unseren Blicken zu transportieren, Spannung zu halten, aber entspannt zu bleiben und Bewegungen zu synchronisieren.  Dass dabei weniger meistens mehr ist, ist für uns eine wichtige Lektion. Kleine Kniffe reichen oft schon aus, um große Effekte zu erzielen. Genauso wichtig wie simpel ist der Grundsatz „Entweder du machst es, oder du lässt es.“ Selbst wenn mal etwas schiefgehen sollte, ist es viel besser den Fehler mit Humor zu nehmen und ihn bis zum Ende durchzuziehen.

Alles in allem war es ein spannender und lehrreicher Tag, der uns auch als Gruppe weitergebracht hat. Clemens hat bei uns den richtigen Nerv getroffen. Mit seiner mitreißenden, sympathischen Art konnte er viele neue Seiten aus unserem Chor herauskitzeln, die wir noch gar nicht kannten. Seine Übungen haben uns dazu gebracht, über unseren Schatten zu springen, Hemmungen zu verlieren und noch stärker aufeinander zu achten. Wenn wir diese Haltung verinnerlichen und auch nur einen Bruchteil der Tipps umsetzen, können wir unsere zukünftigen Konzerte mit mehr Leben erfüllen.

Am 30.09.2017 und 01.10.2017 könnt ihr euch selbst davon überzeugen!

Tausend Dank, Clemens, für diese coole Erfahrung!
Ein großes Dankeschön geht auch an Juri Loose, der uns mit der Kamera begleitet hat. Aber seht selbst:




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